"Es wird immer gesagt, dass die Zeit die Dinge verändert, aber man muss sie eigentlich selbst ändern." Andy Warhol

Andy Warhol hat die Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jh. als Hauptvertreter der Pop-Art entscheidend verändert. Seine vielfarbigen, reproduzierbaren Siebdrucken mit Motiven aus der Welt amerikanischer Konsumgüter und Massenmedien haben einen neuen Zeitgeist und ein neues Verständnis von Kunst mitgeprägt.

Arbeiten

Portrait

Warhol (eigtl. Andrej Vahola), wurde 1928 in Pittsburgh geboren. In den 1950er Jahren begann seine Karriere bereits als Illustrator für Mode-, Hochglanz- und Lifestylemagazine und entwickelte sich schnell. Er hinterließ ein umfangreiches Gesamtwerk, das von einfachen Werbegrafiken bis zu Gemälden, Objekten, Filmen und Büchern reicht. Der amerikanischer Künstler und Hauptvertreter der Pop Art zählt zu den bekanntesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Warhol betätigte sich als Grafiker, Fotograf, Filmregisseur, Objekt- und Aktionskünstler. Er zeigte sich in den 1960ern zumeist mit weißblond, teilweise silbern gefärbter Perücke und dunkler Sonnenbrille, war wortkarg und stilisierte sich selbst zur Ikone der New Yorker Kunstszene.

In seinen 1962 gegründeten „Factory“ genannten Ateliers, verschiedenen in New York gelegenen Fabrikhallen, arbeitete er an unterschiedlichsten Projekten. Als Motive dienten ihm u.a. Bilder der Konsumwelt, amerikanische Idole und kanonisierte Kunstwerke. Warhols Kunst war stets geprägt durch die serielle Reproduktion, bzw. Reproduzierbarkeit von Bildgegenständen, Alltäglichem, Trivialem und Banalem. Er arbeitete mit der Methode des Siebdrucks und verwendete dabei vertraute Motive aus den Medien oder Fotographien aus Magazinen. Warhol starb 1987 in New York.

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