Max Ernst

Biografie

1891 geboren in Brühl
1909–1912 Studium der Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Bonn

1910 gelangte Max Ernst über seinen Freund August Macke zum Kreis der „Rheinischen Expressionisten“ und wandte sich entschlossen der Malerei zu. 1914 meldete er sich nach Ausbruch des 1. Weltkriegs freiwillig zum Militärdienst. 1918 kehrte er nach nach Köln zurück. Um 1920 schloss er sich der Kölner Dada-Bewegung an, über die er als „Dada-Max„ bekannt wurde. 1922 zieht er nach Paris und es finden sich in seinen Arbeiten erste surrealistischen Tendenzen. 1925 erfand er eine neue graphische Abreibtechnik für Bleistiftzeichnungen (‚Frottage’), sowie ein Jahr später eine adäquate Technik für die Malerei (‚Grattage’).

1937 wurden auf der Ausstellung „Entartete Kunst“ von den Nationalsozialisten zwei seiner Gemälde gezeigt, zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wird er in Frankreich interniert. 1941 flüchtet er in die USA und heiratet dort die Kunstsammlerin Peggy Guggenheim, die Ehe wird zwei Jahre später jedoch wieder geschieden. 1961 war seine Retrospektive im Museum of Modern Art, New York zu sehen. Er verstarb 1976 in Paris.

Im Jahr 2000 wurde die Max Ernst Gesellschaft gegründet. 2005 eröffnete die Stadt Brühl ihm zu Ehren das neue Max Ernst Museum.