Hans Hartung

Biografie

1904 geboren in Leipzig
1924-1930 Studium der Malerei in Leipzig, Dresden und München
1989 gestorben in Antibes, Frankreich

Noch während der Schulzeit begann Hans Hartung 1921 an zu malen. Es folgten ein Studium der Malerei in Leipzig, Dresden und München, sowie 1925 eine prägende Begegnung mit der Malerei Wassily Kandinskys in Paris. Von 1932 bis 1934 lebte Hartung auf der Insel Menorca und ab 1935 in Paris. 1939 trat er in die Fremdenlegion ein. Im Sommer 1940 lebte Hartung bei dem Abstrakten Bildhauer Julio González. 1944 wurde er schwer verwundet und verlor ein Bein. Nach dem Krieg und nach einer mehrjährigen Malpause fängt er wieder an zu malen und zählt heute zu einem der wichtigsten Vertreter des Informel.

Er gelangte zu einem ungegenständlichen Stil mit grafisch empfundenen schwarzen Linienspielen vor hellen Gründen, oft an chinesische Tuschmalerei erinnernd. Hans Hartung war Teilnehmer der documenta 1 (1955), der documenta II (1959) und der documenta III (1964) in Kassel. 1957 erhielt er den Rubenspreis der Stadt Siegen, 1960 wurde er mit dem Preis der Biennale von Venedig ausgezeichnet. 1984 schenkte er dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt einen repräsentativen Raum seiner Werke.