Auf Papier

"Auf Papier", 29. April - 14. Mai 2016

Die Kunsthandlung Osper freut sich, die neue Gruppenausstellung „Auf Papier“ am 29. April 2016 von 18.30 bis 21.00 Uhr eröffnen zu können. Es werden ausgewählte Arbeiten von Ulrich Dohmen, Johanna Flammer, Markus Lüpertz, Herta Müller, Dieter Nusbaum, A.R. Penck, Anton Räderscheidt, Bernd Schwarzer und Dirk Sommer gezeigt. Die Vernissage wird den Abend über durch Musik begleitet.

Papier gehört zu den vielfältigst einsetzbaren und elementarsten Materialien in der Kunst. Die gezeigten Künstler setzen sich auf die unterschiedlichsten Arten mit Papier auseinander und schaffen so Werke mit starker Aussagekraft. Dabei steht das Papier dem großen Bruder, der Leinwand, in nichts nach und zeigt ebenfalls Qualität in Material und Wirkung.

Ulrich Dohmen spielt in seinen Arbeiten mit Form und Farbe, wobei diese immer schwarz, weiß oder erdig sind. So erzeugen die abstrakten Werke eine magische Atmosphäre.
Johanna Flammers Papierarbeiten hingegen vermitteln eine Leichtigkeit, da die Künstlerin zarte und leichte Farben auf hellem Untergrund verwendet. Ihre durch die Natur inspirierten Bilder ziehen den Betrachter in eine eigene Welt und bekommen eine eigene Tiefe.
Zu Markus Lüpertz muss nicht viel gesagt werden. Die Formen seiner Zeichnungen und Aquarelle wirken expressionistisch und klar. Lüpertz bewegt sich zwischen Abstraktion und Figürlichkeit.
Die informellen Zeichnungen auf Papier nehmen bei Herta Müller eine besondere Rolle ein. Sie wirken leicht, schwebend und klar in ihrer abstrakten Formengebung. Wohingegen ihre Ölbilder eher schwer und gegenständlich sind.
Dieter Nusbaums Papierarbeiten setzen sich aus den unterschiedlichsten Motiven zusammen. Dabei sind die Farben kräftig und leuchtend. Auch die verschiedene Techniken kommen zum Einsatz, Bleistiftzeichnungen, gedruckte Bilder oder Sprühlack kommen zum Einsatz, um eine Vielschichtigkeit zu erzeugen.
A.R. Penck wurde in den 1980er Jahren besonders durch seine eigene Formensprache bekannt. Strichmänchen, Symbole und mathematische Formen verwendet der Künstler und so sind seine Werke sehr reduziert auf die kleinen Dinge. Dabei beschäftigt er sich immer wieder mit den Themen Gesellschaft und Politik, besonders die deutsch deutsche Geschichte interessierte ihn.
Anton Räderscheidts angedeutete Figuren bestehen aus Linien und Konturen. Die dunklen Farben verlaufen und geben neue Assoziationen preis. Erst später wurden seine Zeichnungen auch farbiger.
Die Schwere der Arbeiten Bernd Schwarzers wird durch die dunkle und kräftige Farbigkeit und die dichten Formen und Figuren verdeutlicht. Politische und gesellschaftsrelevante Themen spielen die zentrale Rolle im Schaffen des Künstlers.
Dirk Sommer beschäftigt sich in seinen leicht und zart wirkenden Aquarellen mit Landschaften. Ihm bedeutet der Begriff Heimat viel und dies wird ihn seinen Papierarbeiten nur zu deutlich. 

Kommen Sie uns gerne besuchen und schauen Sie sich diese mit Bedacht zusammengestellte Ausstellung verschiedener Künstler, die ganz eigen mit Papier umgehen, an.

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